
Internationales Forum 2008 |
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Lernen mit Herz und Verstand. Lernen – ein Leben lang??? Veranstalter: Europäischer Verband für Kinesiologie e. V. und Internationale Kinesiologie Akademie Termin: 21. und 22. Juni 2008 Ort: Hotel Friedberger Warte, Frankfurt am Main Unser Anliegen ist es, Lernen in verschiedenen Kontexten darzustellen – nicht nur das akademische Lernen. Außerdem soll gezeigt werden, dass Lernen ein komplexer Vorgang ist, der von verschiedenen Faktoren beeinflusst wird. Mit diesem Hintergrundwissen können dann die kinesiologischen Möglichkeiten gezielter und kompetenter eingesetzt werden. So werden die Menschen beim Lernen von Wissen, Verhalten und im Umgang mit Emotionen erfolgreich unterstützt. Das Regierungspräsidium Darmstadt hat die Veranstaltung als berufliche Weiterbildung anerkannt. Das Kultusministerium Hessen hat das Forum als Fortbildungsveranstaltung akkreditiert (20 Leistungspunkte). Schirmherrschaft: Deutscher Naturheilbund e.V. (DNB), Dachorganisation von ca. 60 örtlichen Naturheilvereinen Grußworte Mut zu neuem Anfang Die Kinesiologie hat die moderne Medizin enorm bereichert. Nicht nur der Arzt wird in seinem Bemühen, die Ursache der Krankheiten zu erkennen sehr unterstützt, sondern auch der Patient wird dankbar sein über solch sanfte Art zu wichtigen Erkenntnissen zu gelangen – ganz ohne die zum Teil belastenden modernen diagnostischen Apparate! Dass solches Wissen auch den Laien zugänglich gemacht werden kann, ist von unschätzbarem Wert. Als Beispiel nenne ich einen Patienten, der unter plötzlich einsetzenden Durchfällen litt. Keine Therapie konnte ihm helfen, selbst mehrere größere Darmoperationen hatten keinen bleibenden Erfolg. Schließlich musste er aus diesem Grund seinen hoch dotierten Posten in einem Ministerium aufgeben. Erst als seine Frau, die hervorragend kinesiologisch testen konnte, ihn von früh bis spät behandelte, ging es ihm nach und nach besser und alle Symptome verschwanden wieder. Aber leider war sein erlernter Beruf nicht mit diesem Lebensstil vereinbar. Man muss die Schöpfer der Kinesiologie bewundern und dafür preisen, dass sie die Kinesiologie von Anfang an dem Laien zugänglich gemacht hatten. Wie viel Leid konnte dadurch verhindert, wie viel Lebensglück möglich gemacht werden! Das Motto „Lernen mit Herz und Verstand. Lernen - ein Leben lang???“ könnte nicht schöner gewählt sein. Es bezieht – das freute mich besonders – auch die ältere Generation mit ein, die sich manchmal unnütz fühlt und schenkt ihr Schwung und Mut zu neuem Anfang, um sich vielleicht doch noch nützlich zu machen und dadurch dem Leben einen neuen Sinn zu geben. Dr. Veronika Carstens, 1. Vorsitzende, Natur und Medizin Fördergemeinschaft der Karl und Veronica Carstens-Stiftung Leben ist Lernen! Wo der Lernprozess aufhört, endet auch die Lebensentwicklung. Diese Prämisse ist Grundlage für eine wohl einzigartige Veranstaltung mit einer Vielzahl hochkarätiger Referenten. Deutlich ist zu spüren, wie auf allen Ebenen des Menschseins Entwicklungen wie nie zuvor in Gang gekommen sind. Der Deutsche Naturheilbund (DNB) hat vor vier Jahren das Projekt „Gesunde Kinder – unsere Zukunft“ mit Pilotprojekten und Veranstaltungen in vielen angeschlossenen Naturheilvereinen gestartet. Frau Ingeborg L. Weber war als Präsidiumsmitglied maßgeblich daran beteiligt. Es ist hocherfreulich zu sehen, wie dieses Thema in dieser Zeitspanne höchste Aktualität erlangt. In Würde und mit hoher Lebensqualität älter werden, ist die Thematik des DNB für das Jahr 2008. Eine geradezu wunderbare Symbiose finden wir in den Referaten beim Internationalen Forum 2008 hier in Frankfurt. Wo das Lehren und das Lernen mit Vernunft und Liebe gepaart sind, entwickelt sich Freude und Erfolg sowie Ausdruck für beides. Es führt in eine höhere Dimension des Bewusstseins. Aus Krankheiten zu lernen, den Wert der Familien zu entdecken und die Möglichkeiten, den Kinderwunsch erfüllt zu bekommen, sind hocherfreuliche Perspektiven. Diese und noch viele weitere bietet an diesem Wochenende das Internationale Forum für jeden Teilnehmer. Packen wir’s an, mit Herz und Verstand. Willy Hauser, Präsident Deutscher Naturheilbund e.V., (DNB) Liebe Interessierte! Lernen ist ein Thema, das uns ein Leben lang begleitet. Lernen ist seit Veröffentlichung der PISA-Studie ein Thema, das die Gemüter erhitzt und zu heftigen kontroversen Diskussionen geführt hat. In der deutschen Schullandschaft haben sich in der Folge zahlreiche Veränderungen ergeben. Welche Voraussetzungen müssen gegeben sein, damit Lernen stattfindet? Bei unserer kinesiologischen Arbeit in Kindergärten waren wir sehr erstaunt darüber, dass die grundlegenden Fähigkeiten für die Schulreife bei vielen Vorschulkindern nicht vorhanden waren. Die amtsärztliche Untersuchung zur Einschulung ergibt seit Jahren, dass über 50 % der Kinder einen behandlungsbedürftigen Befund haben. Bei unserer kinesiologischen Projektarbeit mit Menschen im 3. und 4. Lebensalter waren wir wiederum verblüfft, mit welcher Freude, welchem Ernst und welcher Flexibilität sie sich auf das kinesiologische Turnen einließen und welche Veränderungen im kognitiven Bereich erzielt werden konnten. Lernen ist aber auch ein lebenslanger Prozess zur Bewältigung der verschiedenen Veränderungen, Probleme und Krankheiten, mit denen wir in den verschiedenen Altersstufen konfrontiert werden. Welche Erkenntnisse und Strategien sind dabei erfolgreich? Dieses Forum bietet Möglichkeiten zum interdisziplinären Austausch. Wissenschaftliche Kompetenz und Erfahrung beleuchten die unterschiedlichen Aspekte des Lernens und bieten Hilfe sowohl für das eigene Tun als auch zur Wiedergabe an Andere. Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie dieses Wissen mit uns teilen. Das Forum richtet sich an Betroffene, interessierte Laien und an die vielen pädagogischen, psychologischen und gesundheitlichen Berufe. Mit besten Grüßen Ingeborg L. Weber, 1. Vorsitzende, Europäischer Verband für Kinesiologie e.V., Liebe Interessierte, Schiller schrieb uns vor mehr als 200 Jahren ins Stammbuch, dass das ureigentlich Menschliche sich nicht über wirtschaftliches Tun definiert, sondern der Mensch nur da ganz Mensch ist / das Kind nur da ganz Kind sein kann, wo er / es spielt. Schiller, der Dichterphilosoph, meint mit Spielen, sich Freiräume zu verschaffen gegenüber einer Marktgesellschaft, die damals wie heute zusehends versucht, Leitmaßstäbe wie Zweckmäßigkeit und Rentabilität vor der Entfaltung der Kräfte für Mitgefühl, Fürsorge, Liebe und Lust zu setzen. Das Spiel ist die Kunst des Lernens mit Herz und Verstand und ermuntert den Menschen / das Kind, das zu tun, was in ihm angelegt ist. Daher sollte der Mensch / das Kind erst einmal all seine Kräfte und Potenziale entfalten, die er / es braucht, um Verstand und Gefühl eigenständig zu entwickeln und zu lernen. Aus dem Lernen entspringt eine Leidenschaft, und es entwickelt sich eine ungeheure Energie. Der Mensch / das Kind, der / das sich selbst spielt, sucht nichts. Wenn ich mich selbst spüre, verstehe ich auch den Anderen. Und aus diesem Verständnis entsteht Liebe füreinander. Frei nach Schillers Motto, dass der Mensch nur da ganz Mensch ist, wo er spielt. Ihnen und mir wünsche ich aus tiefstem Bewusstsein: Lernen, ein Leben lang, zuerst mit Herz und dann mit Verstand. Udo Sonnet, 2. stellvertretender Vorsitzender Europäischer Verband für Kinesiologie e.V. Vorläufiges Programm Referent: Dr. Wolfgang-M. Auer Vortrag: Lernen mit allen Sinnen – was heißt das? Ein Beitrag der Sinnesforschung zum lebenslangen Lernen Als erste Frage ist zu klären: wie viele Sinne sind alle Sinne? Die üblichen fünf? Mit denen allein könnten wir nicht existieren, uns nicht entwickeln, ja nicht einmal sprechen lernen. Die heutige Sinnesforschung zeigt ein weit größeres Spektrum an Sinnen auf. Die gilt es kurz vorzustellen. Dann soll gezeigt werden, dass die Sinne sich in zwei Gruppen gliedern: in die Sinne der Weltwahrnehmung und die der Eigenwahrnehmung. An Beispielen wird dann deutlich, dass erst wenn diese beiden Gruppen von Sinnen beteiligt sind, nachhaltiges Lernen stattfinden kann. Referent: Prof. Dr. Dr. Günther Böhme Vortrag: Der Sinn von Bildung im Alter Referentin: Christl Brucher Vortrag: Lernwirklichkeiten von Schülern verändern Das Institut für Kommunikation und Gehirnforschung in Stuttgart führte in Zusammenarbeit mit einer sozialen Brennpunktschule in zwei Kooperationsklassen (8. Klasse Hauptschule und 8. Klasse Sonderschule für geistig Behinderte) ein Projekt zur Lernförderung durch. Der Verlauf und die Ergebnisse sollen hier dargestellt werden. Anhand der Themenschwerpunkte • Lernoptimierung • Überwindung von Lernstörungen • ADS / LRS / Dyskalkulie • partielle Störungen der Verarbeitungsgeschwindigkeiten im Gehirn • Rhythmusstörungen im Gehirn als Ursache von Lernstörungen • Zeitfenster für Lernprozesse • Plastizität des Gehirns u. a. sollen Konsequenzen für Schule und Lernen und die Lehrerausbildung der Zukunft abgeleitet werden. Referentin: HP Monika Gerhardus (Co-Referentin: Cornelia Brandts, Lehrerin) Vortrag: Lernen – kinderleicht? Was sind Lernhindernisse? Sind sie selbst erschaffen oder anerzogen? Wie gehen wir mit ihnen um? Wie können wir sie in uns selbst und in anderen überwinden? Referentin: Prof. Dr. Elisabeth Gödde Vortrag: Das fragile X-Chromosom und seine Auswirkungen auf das Lernen Als „fragiles X-Chromosom“ werden X-Chromosomen bezeichnet, die nach der Präparation des Chromosomensatzes einer Zelle im Mikroskop am langen Arm einen Bruch aufweisen. Ursache dieser Fragilität ist die Vervielfachung (Expansion) eines Abschnitts im an dieser Stelle liegenden Gen (CGG-Sequenz in der 5’-UTR im Exon 1 des FMR1-Gens). Diese Expansion führt dazu, dass dieses Gen nicht mehr ordnungsgemäß abgelesen wird und damit nicht mehr zur Proteinsynthese führt. Das FMR1-Protein trägt normalerweise zur physiologischen Funktion von Synapsen bei. Jungen haben neben ihrem Y-Chromosom ein X-Chromosom, Mädchen haben zwei X-Chromosomen. Haben Jungen ein fragiles X, so entwickeln sie das klinische Bild „fragiles XSyndrom“, das heute eine der häufigsten erblichen Ursachen von Lern- und geistiger Behinderung ist. Etwa 1:4.000 Jungen hat ein fragiles X. Mädchen sind, da sie zwei X-Chromosomen haben, seltener betroffen. Das klinische Bild des fragilen X-Syndroms wurde 1943 von Martin und Bell beschrieben und nach ihnen auch „Martin-Bell-Syndrom“ genannt. 1969 wurde erstmals das fragile X von Lubs beschrieben. 1991 wurde das FMR1- Gen entschlüsselt und die Mutation aufgeklärt. Die durch die Funktionsstörung des FMR1- Gens bedingte Beeinträchtigung der Synapsenfunktionen führt zu dem typischen Bild des Martin-Bell- bzw. Fragilen X-Syndroms, zu dem neben charakteristischen körperlichen Merkmalen eine Lern- bzw. geistige Behinderung, autistoides Verhalten, Unruhe und Hyperaktivität gehören. Diese Symptome bedingen eine Beeinträchtigung der Lernfähigkeit. Referentin: Prof. Dr. Ingrid Haller Vortrag: Das Phänomen der Lernblockierung bei Kindern mit Migrationshintergrund – Welche Bedingungen müssen erfüllt sein, um Lernerfolg zu ermöglichen? In verschiedenen Forschungsprojekten wurde untersucht, welche Bedingungen erfüllt sein sollten, um einem Kind eine erfolgreiche schulische Laufbahn zu ermöglichen. In unserer modernen, pluralistischen Gesellschaft haben Kinder ganz unterschiedliche Ausgangsvoraussetzungen. Dementsprechend gibt es eine breite Palette von Hintergründen für Lernblockierungen, die bei der Suche nach neuen Konzepten bedacht werden müssen. Die jährlichen Berichte des Gesundheitsamtes machen deutlich, dass die gesundheitlichen Probleme und Lernstörungen bei Kindern mit Migrationshintergrund seit Jahren zunehmen. Verschiedene Beispiele der Förderung werden skizziert, um Möglichkeiten aufzuzeigen und Hoffnung zu wecken auf eine Zukunft des Miteinanders. Referent: Prof. Dr. Andreas Kruse Vortrag: Ergebnisse der Studie „Kognitive Plastizität und ihre Förderungsmöglichkeiten im hohen und sehr hohen Alter – Eine psychologische und bildungswissenschaftliche Analyse“ Referent: Dr. Ulrich Kuther Vortrag: Kinder wissen, warum sie lernen – Ergebnisse aus dem Kinderbarometer Hessen Im Kinderbarometer Hessen wurden bei der Befragung von knapp 2.000 Schülern an 100 hessischen Schulen vier Typen von Lernmotivation ausgemacht, die kurz dargestellt werden sollen. Darüber hinaus ergaben sich Erkenntnisse zum informellen Lernen der Neunbis Vierzehnjährigen. Referent: Hermann Terweiden Vortrag: Diagnose Parkinson … „Lernen, sich selbst zu helfen!“ Informationen über Morbus Parkinson sowie den Stand der Diagnose, Therapie und Forschung aus Sicht eines Patienten. Eigene Wege, die Herausforderungen der chronischen neurologischen Krankheit zu meistern. Referentin: Dr. Dagmar Uecker Vortrag: Krankheit als Chance zur Bewusstwerdung – Was können wir aus Krankheiten lernen? Es soll das Verständnis dafür geweckt werden, dass Krankheit ein notwendiger Prozess auf dem Weg zur Individuation ist und immer dann auftritt, wenn eine Korrektur in unserem Lebensverhalten erforderlich wird – sei es im körperlichen oder vor allem im seelischen Bereich. Immer dann, wenn die Sinnfrage der eigenen Existenz nicht mehr gestellt wird, wenn wir also unseren eigentlichen Lebensauftrag nicht mehr erkennen und ihn deshalb auch nicht erfüllen können, bedarf es dieser Korrektur, die uns zwingt, innezuhalten und unsere Lebensordnung neu zu gestalten. Paracelsus weist darauf hin, dass wir die erste Ursache des Krankseins in dem Herausfallen aus unserem inneren Gesetz und dem Gesetz der Schöpfungsordnung verstehen müssen. Jedes Kranksein birgt deshalb eine Lektion, wodurch die Entdeckung unseres wahren Selbst und seiner Sinngebung ermöglicht wird. Dies ist zugleich die beste Chance, dass dieses Selbst verwirklich werden kann. Selbstverwirklichung ist nicht zu verwechseln mit der „Verherrlichung des Ego“, sondern sie ist ein Prozess der Bewusstwerdung und des Lernens, aus dem ein ganzheitliches Heilwerden erwachsen kann. Aus einer 35-jährigen ärztlichen Tätigkeit, die sich immer um Ganzheitlichkeit bemüht hat und als einen Schwerpunkt die Begleitung von Krebspatienten beinhaltete, kann bestätigt werden, dass Leid oftmals der schnellste Weg zu einer befreienden Bewusstseinsentwicklung ist. Referent: Relia Wecker Vortrag: Erfahrungen einer spirituellen Suche und warum das „Ver-lernen“ so hilfreich sein kann Viele von schwerer Krankheit oder Leid Betroffene versuchen oftmals ein Leben lang, Maßnahmen dagegen anzuwenden, mit dem Ziel, die Krankheit oder das Leid möglichst bald loszuwerden. Ihr ganzes Denken und Fühlen ist darauf fixiert und programmiert, von der Krankheit wegzukommen. Im Vortrag wird eine völlig andere Sichtweise geschildert. Statt Krankheit als Übel und niederschmetterndes Leid zu betrachten, zeigt die Referentin einen Schulungsweg auf, wie Krankheit als spirituelle Erfahrung gelebt werden kann. Dieser Weg zu sich selbst erfordert Achtsamkeit, vollständige Akzeptanz und ehrlichen Umgang mit sich selbst und anderen. Daraus kann Frieden im Geist, ein offenes, freies Herz und Freude ohne äußere Bedingung wachsen. Dieser radikale Ansatz sieht Krankheit als positive, Sinn gebende Erfahrung, die das eigene Leben Tag für Tag bereichern kann. Nicht selten wird dadurch die Wurzel der Krankheit berührt und macht diese überflüssig. Dann ist wahre Heilung geschehen. Referentin: Barbara Windorf Vortrag: Das Projekt „Vorschule – Schule“ des Thüringer Instituts für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien (ThILLM) Die Referenten Dr. Wolfgang-M. Auer Pädagoge, Kunstwissenschaftler, Sinnesforscher, war dreißig Jahre Lehrer in allen Alterstufen, ist heute in der Ausbildung und Fortbildung von Lehrern und Erzieherinnen tätig. Mitbegründer und Mitarbeiter am Institut für Audiopädie in Witten. Forschungen auf dem Gebiet der Pädagogik und der Sinne. Publikationen: Sinnes-Welten. Die Sinne entwickeln, Wahrnehmung schulen, mit Freude lernen. Kösel-Verlag München 2007. Praxisbuch Sinne wecken. Spiele und Gestaltungsmöglichkeiten für Kindergarten und Vorschule. Schubi- Verlag, Schaffhausen 2008. Prof. Dr. Dr. Günther Böhme Professor für Bildungsphilosophie und Bildungsgeschichte an der JWG-Universität, Frankfurt am Main, Ehrendoktor der Universität in Riga, in Frankfurt seit 1984 Vorsitzender der Universität des 3. Lebensalters, seit 1954 als Dozent in der Erwachsenenbildung tätig, Ehrenvorsitzender der VHS Wiesbaden, Leitender Redakteur der Hessischen Blätter für Volksbildung, BVK 1. Klasse für Arbeiten in der Erwachsenenbildung, Monographien zu Bildungsgeschichte des Humanismus, Erwachsenenbildung und Bildungstheorie unter gerontologischem Aspekt. Christl Brucher ist Pädagogin und arbeitet seit vielen Jahren im Lernforschungsbereich des Instituts für Kommunikation und Gehirnforschung in Stuttgart. Die Erkenntnisse aus den Messungen und verschiedenen Forschungsprojekten setzt sie um und gibt sie in der Lehrerausbildung im In- und Ausland weiter und überträgt sie in methodisch- didaktische Konzepte für Schule und Unterricht. HP Monika Gerhardus Präsidentin der Union Deutscher Heilpraktiker, Bundesverband; 1. Vorsitzende der Union Deutscher Heilpraktiker, Landesverband Hessen; Leiterin des „Medizinischen Lehr- und Fortbildungsinstituts für Heilpraktiker“ in Schöneck; Lehrerin und Heilpraktikerin Prof. Dr. Elisabeth Gödde ist Fachärztin für Humangenetik und Psychotherapie mit eigener Praxis in Datteln. Seit 1992 betreut sie das Fachs Humangenetik an der Universität Witten / Herdecke. Ein Schwerpunkt ihrer Praxis ist die präventivmedizinische und humangenetische Beratung. Dazu gehören Kinderwunsch bei Risikosituationen und unerfüllter Kinderwunsch ebenso wie genetische Erkrankungen sowie Veranlagungen für bestimmte Erkrankungen und die Arzneimittelsicherheit (Pharmakogenetik). Zahlreiche Veröffentlichungen in internationalen Fachzeitschriften sowie Fachvorträge. Mitglied des wissenschaftlichen Beirats der Internationalen Kinesiologie Akademie. Prof. Dr. Ingrid Haller Leitung des Lehrstuhls für Migrationssoziologie und interkulturelle Kommunikation der Universität Kassel. In den letzten Jahren Aufbau einer deutsch-italienischen Grundschule und deren Weiterführung in ein Gymnasium in Frankfurt. Spezialisierung auf frühe Sprachförderung im Kindergarten, Vorschule und Grundschule. Seit 2001 als „externe Expertin“ ehrenamtlich für die Integration von ausländischen Kindern in Offenbach tätig und enge Zusammenarbeit mit den dort zuständigen Institutionen und Einrichtungen. So gestaltet und begleitet die Trägerin des Bundesverdienstkreuzes unter anderem die Fortbildung Offenbacher Erzieherinnen und Grundschullehrer im Sinne einer Vernetzung von Sprachförderung und den Vorlaufkursen. Prof. Dr. Andreas Kruse Leiter des Instituts für Gerontologie der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, führender Vertreter der deutschen Gerontologie und Demografie, seit 1987 für die Altenberichte des deutschen Bundestags verantwortlich. Erforscht u. a. neue Rollen und Aufgaben für ältere Menschen in Europas Gesellschaft. Zwei konkrete Ausflüsse: ein Modell der Lehrerausbildung für deutsche Pflegefachschulen sowie eine Studie mit Ratschlägen für Alteneinrichtungen. Als schwierigste Aufgabe sieht Kruse nicht die Komplexität und gesellschaftliche Vernetzung dieser Forschungsthemen, sondern die Frage, „wie politische Entscheidungsträger zu erreichen sind“, um längst notwendige Schritte zur Bewältigung des gesellschaftlichen und persönlichen Alterungsprozesses zu setzen bzw. zu fördern. Dr. Ulrich Kuther arbeitet seit 2002 für die Karl Kübel Stiftung für Kind und Familie. 2004 wurde er bevollmächtigt, die Geschäfte der vom Land Hessen gegründeten „hessenstiftung – familie hat zukunft“ zu führen, die das Kinderbarometer herausgibt. Hermann Terweiden Stärkere Krankheitssymptome seit 1965/66, späte Diagnose „Parkinson“ im Jahr 1992. 1994 Mitbegründer des gemeinnützigen Trägervereines Parkinson- Selbsthilfe Schneckenhaus e.V. sowie Initiator der Begegnungs-, Beratungs-, Informations- und Wohnstätte von Parkinsonkranken für Parkinsonkranke namens Schneckenhaus in Florstadt-Staden (Wetterau), ab 1996 Aufbau vereinseigener Informationsplattform im Internet, 1997 Gründer der Hilde-Ulrichs-Stiftung für Parkinsonforschung. 1999-2003 zusammen mit Frau und Mitstreiterin Heide Cuntz 24- Stunden-Versorgung von vier schwerstparkinsonkranken Mitbetroffenen. Seit 15 Jahren zahlreiche Öffentlichkeitsaktionen. Dr. Dagmar Uecker Bis 1977 Oberärztin einer Diabetesfachklinik, seit 1977 eigene internistisch-hausärztliche Praxis in Bad Soden mit Zusatzbezeichnung Naturheilverfahren. Seit 1978 Dozententätigkeit im Bereich Homotoxikologie, ganzheitliche Regulationstherapie, Homöopathie, Spagyrik, Akupunktur und Aurikulotherapie sowie Naturheilverfahren. Autorin von Lehrbüchern zu verschiedenen Bereichen der Naturheilkunde. Relia Wecker Ausbildung zur Yogalehrerin in Europa und Indien und Aufenthalt bei verschiedenen indischen spirituellen Meistern. Studium des Ayurveda sowie westlicher und östlicher Ernährungslehren. 1975 Beginn der Zazen- Praxis mit Pater Lasalle. 1980 Studium Jin Shin Jyutsu (JSJ) bei Mary Burmeister in den USA und in Europa. 1981 Begegnung mit Nakagawa Roshi in München. 1983 Gründung der eigenen Yoga-Schule in München und Aufnahme der Tätigkeit als JSJ-Praktikerin. 1989 Ausbildung zur Heilpraktikerin. 2001 „The School for the Work of Byron Katie“. Seit Mitte der 1990- er Jahre Arbeit mit Krebsbetroffenen in der Schweiz. Seit Frühjahr 2003 Beginn der Aktivitäten im Zen-Zentrum Eisenbuch (Oberbayern), wo sie mit Nakagawa Roshi lebt und arbeitet. In ihrem Buch „Krebs – Erfahrungen einer spirituellen Suche“ ermutigt Relia Wecker Menschen, die mit der Diagnose Krebs konfrontiert sind, sich auf die Suche nach ihrem eigenen Heilungsweg zu machen. Barbara Windorf ist zuständig für den Bereich Reformpädagogik im Thüringer Institut für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien (ThILLM), der zentralen Einrichtung im Thüringer Bildungssystem zur Beratung und Unterstützung aller Schularten bei der ständigen Steigerung der Qualität der Bildung in Thüringen. |
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