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CoMed - Artikel-Archiv:

Dr. med. Christa Keding

Analytische Kinesiologie

Wechselwirkung zwischen Unterbewußtsein und Muskelreaktion

Durch jahrelange Anwendung und Modifikation der Kinesiologie kristallisierte sich, den Erfordernissen täglicher Praxisarbeit entsprechend, in vielen Praxen ein Grundverständnis dieser Methode heraus, das zu einem systematischen, logischen und äußerst effektiven Einsatz des Muskeltestes in der Erforschung und daraus folgenden spezifischen Behandlung von Krankheitsursachen führte. Die Bezeichnung "analytische Kinesiologie" soll deren Spezifität hervorheben und die Arbeitsebene kennzeichnen, die ergänzend neben anderen Facetten der Kinesiologie steht.

Sigrun G. (62 Jahre) litt seit über 20 Jahren an ständigen Kopfschmerzen; nach zwei kinesiologischen Testsitzungen und vier Monaten Ausleitungsbehandlung einer Insektizidvergiftung war sie weitgehend schmerzfrei. Martin H. (34 Jahre) war seine Kopfschmerzen nach einer einzigen Testung und einem Zahnarztbesuch los. Katrin (14 Jahre) nahm seit über einem Jahr schwere Migränemedikamente - ohne nennenswerten Erfolg; nach einer halbstündigen Untersuchung mit dem Muskeltest und den Konsequenzen, den PC und das Fernsehgerät in ihrem Zimmer zur Schlafenszeit vom Netz zu nehmen sowie den Radiowecker zu entfernen, traten keine Kopfschmerzen mehr auf.

Angelika S. (51 Jahre) hatte seit ihrer Jugend schwere Migräne; sie durchlief eine etwa einjährige Behandlung mit zehn Sitzungen, in denen schwere frühkindliche Traumatisierungen mit psychologischer Kinesiologie verarbeitet wurden - danach war sie so gut wie beschwerdefrei. Jörg H. (12 Jahre) litt seit seinem vierten Lebensjahr unter täglichen Kopfschmerzattacken, die nach einer einzigen Testung und einer nachfolgenden Narbenentstörung für immer verschwanden.

Fünfmal Kopfschmerzen, fünfmal frustrierende Odysseen durch medizinische Instanzen, fünf grundverschiedene Krankheitsursachen - und fünf Highlights, wie sie in der Arbeit mit der analytischen Kinesiologie gar nicht selten sind.

Die analytische Kinesiologie ist, wie der Name schon sagt, eine Richtung der Kinesiologie bzw. der allgemeinen Arbeit mit dem Muskeltest, die zur Analyse von Krankheitsursachen eingesetzt wird, und zwar spezifisch für jeden Patienten, bis zum Erstellen eines individuellen Therapiekonzeptes.

"Kinesiologie" ist eine Therapiemethode, die auf Wechselwirkungen von Unterbewußtsein und Muskelreaktionen basiert. Ihr breites Spektrum reicht von reflektorischen Behandlungen wie im Touch for Health über emotionale Streßablösungen bis zur allgemeinen Balancierung und Hirnintegration durch einfache Körperübungen zur Selbsthilfe und zur Lernförderung. Etliche Therapeuten sind fasziniert von den offensichtlichen Möglichkeiten, kapitulieren dann jedoch in der

praktischen Umsetzung, weil das komplexe Verfahren zum Teil schwer nachvollziehbar und oft umständlich und zeitaufwendig ist. Dabei braucht es von alledem, was in der Kinesiologie angeboten wird, für die Arbeit einer medizinisch (oder auch psychotherapeutisch) orientierten Praxis nur einen konzentrierten Auszug des Wesentlichen, um diese Methode zu einem äußerst effektiven und spezifischen Instrument zu machen.

Grundlage für diese "Analytische Kinesiologie" ist der Muskeltest als Indikator einer neuromuskulären Entkopplung bei Konfrontation mit einem Streßreiz.

Das heißt, in jeglicher - auch subliminaler - Alarmsituation für den Organismus übernimmt das autonome Nervensystem die muskuläre Steuerung, und für einen kurzen Augenblick "entkoppelt" die willkürliche Innervierung, um reflektorische Reaktionen zu ermöglichen (typisches Beispiel: Die willkürliche Handlung des Kücheputzens wird durch Zurückziehen der Hand unterbrochen, wenn diese aus Versehen die heiße Herdplatte berührt).

Dieser Steuerung unterliegen sämtliche Skelettmuskeln.

Somit kann an einem frei gewählten Testmuskel - oder auch an einer Muskelgruppe - z.B. eine willkürliche Haltereaktion geprüft werden. Aus verschiedenen praktischen Gründen bietet sich der Armhaltetest an, das heißt, der Patient /die Patientin hält einen Arm waagerecht gestreckt vor sich, der Therapeut /die Therapeutin versucht ihn durch Druck nach unten zu bewegen, der Patient/in hält gegen. Üblicherweise hält der Muskel dem Druck stand, bei Einfluß von Negativreizen läßt sich - wegen der vorübergehenden neuromuskulären Entkopplung - der Arm nach unten drücken.

Somit zeigt die Muskelreaktion durch fehlende Anspannung an, ob ein Reiz Alarm bzw. "Streß" auslöst.

Dies gilt grundsätzlich für jeden Reiz, den unsere bekannten Sinne aufnehmen, erweitert sich aber auch auf andere Schwingungseinflüsse, zu denen unser Organismus in Resonanz geht, also z.B. auf elektromagnetische Impulse aus der Technik oder die feinen elektromagnetischen Schwingungen, die von Materie ausgehen. So wird durch den Muskeltest eine Aussage über die Auswirkung von Substanzen auf den Organismus allein durch den Körperkontakt möglich, ohne sie chemisch in den Stoffwechsel einzubringen, was diese Methode elegant und ungefährlich macht.

Die analytische Kinesiologie nutzt den Muskeltest systematisch, um aufzudecken:

  • wo liegt eine Störung?
  • durch welche Grundeinflüsse wird sie bewirkt?
  • wie läßt sie sich, möglichst ursächlich, korrigieren?

Das "Wo" wird beantwortet über die Testung von medizinischen Bezugssystemen, wobei sich besonders die Meridiane der chinesischen Medizin anbieten, da sie gut überschaubar sind und bei signalisierter Störung sich dann dazugehörige Elemente noch weiter differenzieren lassen. Auch andere Bezugssysteme sind denkbar, so die Testung über Reflexzonen z.B. an Händen oder Füßen.

Die Meridiane können durch spezifische Muskeltests überprüft werden, wie sie aus dem Touch for Health bekannt sind. Das heißt, die Meridiane haben Bezug zu einem bestimmten Kennmuskel, und bei einer Beeinträchtigung des Meridians wird dieser Muskel chronisch alteriert und kann beim kinesiologischen Test keine Haltekraft aufbringen.

Eine Schwächung dieses Kennmuskels, auch ohne Konfrontation mit einem Reiz, weist also auf eine Irritation des Meridians hin.

Sehr bewährt hat sich in der Praxis, wo es ja häufig mit Patienten zu arbeiten gilt, die weniger beweglich sind als für diesen Test nötig, über Reflexzonen oder -punkte zu testen. Dabei wird dieser jeweilige Referenzpunkt berührt und gleichzeitig der Muskeltest am gehaltenen Arm durchgeführt. Durch die Berührung erfolgt eine Fokussierung auf den Testpunkt, und die allgemeine Muskelreaktion zeigt nun "okay" oder "Störung" an (Muskelkontrolle vorhanden: okay, Muskel gibt nach: Störung).

Damit ist innerhalb weniger Minuten eine Diagnostik möglich, was das "Wo" angeht. Allein das hilft manchmal schon für gezieltere therapeutische Ansätze, hinterläßt aber bei komplexeren Störungen und multiplen Belastungen immer noch Orientierungslosigkeit.

Entscheidend ist der nächste Schritt, der dann zu der grundsätzlichen Ursache einer Erkrankung führt:

Die Klärung der Modalitäten, d.h. der qualitativen Krankheitshintergründe (Struktur, Chemie, Psyche, elektrisches System). Die Modalitäten werden zugeordnet durch Berühren des Testpunktes und gleichzeitigem Halten bestimmter Fingerkontakte (hergeleitet aus den sogenannten "Mudras").

Hierbei zeigt der Verlust der Muskelkontrolle an, ob die Krankheit bzw. die Beschwerden bedingt sind durch:

  • strukturelle Veränderungen (z.B. Verletzungen, aber auch Erbanlage)
  • funktionelle, biochemische Einflüsse (Stoffwechsel, Ernährung, Toxine, Krankheitserreger, Impfstoffe u.v.a.)
  • emotionale Ursachen
  • energetische Störungen (Narben, Foci, elektromagnetische Felder)

Dieses Raster ist deshalb so wertvoll, weil es ohne Aufwand zu den optimalen Therapieansätzen lenkt. Selbst wenn man innerhalb der Modalitäten nicht weiter spezifiziert, wird deutlich, welche Wege zu verfolgen sind; das heißt, Therapeut/innen erkennen sofort, ob z.B. ausleitende Verfahren sinnvoll sind, ob eine Störfeldsanierung oder eine Psychotherapie angezeigt ist womit Fehlversuche "ex juvantibus" drastisch reduziert werden.

Eleganter ist es natürlich, die kinesiologischen Möglichkeiten auszuschöpfen, indem die Testung bis zu einem optimalen Therapiekonzept fortgesetzt wird:

Dies ist letztlich, wenn auch mit unterschiedlicher Herangehensweise, in allen vier Bereichen der Modalitäten möglich. Die spektakulärste (weil oft einfach und effektiv, schulmedizinisch jedoch oft umstritten) "Therapie" liegt bei den energetischen Störungen.

Oft sind es sehr belastende Beschwerden, die die Patient/innen quälen, wie anhaltende Kopf- und Muskelschmerzen, Hautreizungen, Schlafprobleme, Herzrhythmusstörungen u.v.a., die nach minimalem Einsatz ein für allemal verschwinden.

Die Störung bioelektrischer Funktionen durch die Einwirkung externer Felder ist für die Zukunft ebenso stark auf dem Vormarsch wie die Irritationen in der elektrischen Leitung und Kommunikation im Organismus selbst (u.a. zunehmende Narben durch medizinische und kosmetische Eingriffe), und wo solch ein monokausales Krankheitsgeschehen abläuft, grenzen die Ergebnisse geradezu an Wunder.

So haben wir in unserer Praxis erlebt, daß lebensbedrohliche allergische Reaktionen auf Nahrungsmittel völlig verschwanden, nachdem das elektrische Umfeld im Zimmer eines Jugendlichen saniert wurde, daß anhaltende Schulterschmerzen sich umgehend nach einer zahnärztlichen Behandlung auflösten, daß schwere monatelange Durchfälle sofort aufhörten, nachdem eine Narbe entstört wurde ...

Die Komplexität vielschichtiger Krankmacher in unserem heutigen Lebensumfeld bietet natürlich nicht immer so einfache Wege und derart schnelle Highlights, aber auch das geduldige Verfolgen mehrerer Krankheitswurzeln mit der Kinesiologie belohnt mit ungewöhnlich hohen Heilquoten bei äußerst ökonomischem Aufwand sowie mit oft verblüffenden allgemeinen Einblicken in Zusammenhänge des Krankheitsgeschehens.

Das komplexeste Feld von Krankheitsursachen liegt in der Störung biochemischer Abläufe, begründet in verschiedensten Einflüssen auf die Chemie und den Stoffwechsel des Organismus.

Hierzu gehören zum einen sämtliche Mangel- und Überschußzustände aus der Ernährung wie zum anderen alle gewollten und ungewollten toxischen Einflüsse, angefangen von Genußgiften über toxische (zahn-)medizinische Werkstoffe bis zu einer riesigen Palette von noch gar nicht einzuschätzenden Umweltgiften.

Hierher gehören auch reaktive Eiweißkomplexe, wie sie aus nicht natürlich ausgeheilten Infektresiduen oder aus Impfungen entstehen können.

Die Palette therapeutischer Angebote für diesen Bereich ist riesig und als Ganzes sicherlich unüberschaubar:

Hier setzen sowohl allgemein ausleitende und umstimmende Behandlungen an wie auch etliche spezifische Therapien. Die Erfolge recht unterschiedlicher Wege lassen vermuten, daß es hier nicht nur eine Wahrheit gibt, auch wenn manches Verfahren recht dogmatisch vertreten wird. Offensichtlich reagiert das offene System des menschlichen Organismus auf eine Vielzahl von Anregungen "richtig", wohl nicht immer bis ins Letzte vollständig. Der Muskeltest hilft hier, aus dem eigenen Repertoire die effektivste Behandlungsform zu wählen bzw. auch neue Erkenntnisse einzubeziehen.

In dieser Korrektur biochemischer Abläufe liegt sicherlich die umfangreichste Arbeit, was den medizinisch orientierten Teil angeht.

Und doch überzeugt es andererseits, durch den kinesiologischen Test die benötigten Mittel zu optimieren und zu minimieren, auch was Dosierung und Einnahmedauer angeht. Insofern dürfte diese Art einer Krankheitsanalyse nicht nur Patienten zur Mitarbeit motivieren, sondern darüber hinaus zu den effektivsten Kostendämpfungsmaßnahmen gehören, die sich die Medizin wünschen kann!

Nicht minder spannend und effektiv ist es, die Kinesiologie in der psychotherapeutischen Begleitung einzusetzen:

Sie ist in der Lage, ursächliche Prägungen, Ängste und Traumata in Bezug zu psychischen wie auch somatischen Beschwerden rasch und gezielt aufzudecken ("Zeitraffer-Psychoanalyse"), und die erstaunlichste Erfahrung ist immer wieder, daß über eine reflektorische Behandlung aus dem Touch for Health, dem Streß-Release, tatsächlich das heutige emotionale Erleben von alten Erfahrungen abgelöst werden kann. Die Synthese der körperlichen und psychischen Ursachenbehandlung, die durch die analytische Kinesiologie möglich wird, erlaubt ein ganzheitliches Erfassen des leidenden Menschen und letztendlich einen Heilungsweg für Körper, Psyche und Geist.